Vom „Höllenthal” in die „Frohe Zukunft” und dann weiter in Madrids Regenwald? FromAtoB verrät die interessantesten Bahnhofs-Fakten

Foto: Atocha Bahnhof in Madrid © Pixabay.com.

Berlin / München Januar 2019 (w&p) – Zwischen Pendlern und Touristen: Bahnhöfe sind mehr als nur ein Dreh- und Angelpunkt für Reisende mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Sie sind das Aushängeschild jeder Stadt – der Ort der Ankunft und der Abreise. Hier rennen gestresste Pendler von A nach B, verlorene Touristen schauen sich hilfesuchend um. Doch vor allem müssen Reisende am Bahnhof aufgrund von Verspätungen oder Zugausfällen manchmal etwas länger warten und die Zeit anderweitig nutzen. FromAtoB – die führende Online-Vergleichs- und Buchungsplattform für Züge, Flüge, Fernbusse und Mitfahrgelegenheiten – hat interessante Fakten zu den größten, teuersten und meist frequentierten Bahnhöfen der Welt zusammengestellt.

Weihnachten am Bahnhof

Rentiere, Tannenbäume und festliche Beleuchtung dürfen in der Weihnachtszeit nirgendwo fehlen. Obwohl auch viele Bahnhöfe geschmückt sind, gibt es dennoch große Unterschiede bei der Umsetzung. Ganz besonders weihnachtlich sieht der Hauptbahnhof in Hannover aus, hier werden sogar Experten für Licht- und Raumkonzepte für die Dekoration engagiert. Tausende von Lichtern in Form von Sternen, Rentieren und Weihnachtsbäumen lassen den kompletten Bahnhof in festlichem Glanz erleuchten. In New York kann man überall, rund um die Uhr Weihnachtliches finden: Schließlich ist dies auch die Stadt, die niemals schläft. Hier hat sogar die Grand Central Station ihren eigenen Weihnachtsmarkt. An insgesamt 76 Ständen werden handgefertigte Produkte wie Schmuck, Spielzeug und festliche Dekoration angeboten. So können Besucher ihre Weihnachtseinkäufe direkt am Bahnhof erledigen.

Die längsten Wege zum Zug

Wer spät dran ist, muss die letzten Meter zum Zug sprinten, damit dieser nicht vor der Nase davonfährt. Wer Pech hat, der ist an einem Bahnhof mit besonders langen Bahnsteigen gelandet, wie zum Beispiel in Indien am Gorakhpur – dem Bahnhof mit dem längsten Bahnsteig der Welt. Dieser ist ganze 1.355 Kilometer lang. Auch der zweit- und drittlängste Bahnsteig der Welt befindet sich in Indien: die Kollam Junction mit 1.180 Kilometern und Kharagpur mit 1.072 Kilometern: Hier könnte der Weg zum Zug fast in einen Marathon ausarten. Der längste Bahnsteig außerhalb Indiens befindet sich in Chicago, er zieht sich über 1.067 Kilometer und bringt so manchen verspäteten Fahrgast ins Schwitzen.

500 Fahrgäste pro Sekunde

Der meist bereiste Bahnhof Deutschlands ist mit 550.000 Personen pro Tag der Hauptbahnhof in Hamburg. Zum Vergleich: Der Münchner Hauptbahnhof bedient dagegen – trotz größerer Anzahl an Gleisen – nur 450.000 Reisende. Europaweit ist der Gare du Nord in Paris der meist frequentierte Bahnhof mit bis zu 700.000 Reisenden. International kann auch er nicht mithalten, der absolute Spitzenreiter kommt aus Asien: Der Bahnhof Shinjuku in Tokio, mit drei bis vier Millionen Reisenden täglich. Zu den Hauptverkehrszeiten steigen hier 500 Fahrgäste ein und aus – und zwar pro Sekunde.

Mehr als nur 9 ¾ Gleise

Mit seinen 34 oberirdischen und sechs unterirdischen Gleisen ist der Hauptbahnhof in München der Bahnhof mit den meisten Gleisen Deutschlands. Auch im europäischen Vergleich liegt er gegenüber dem Roma Termini in Rom mit 32 Gleisen, dem Gare du Nord in Paris mit 31 Gleisen und dem Napoli C in Neapel mit 30 Gleisen auf dem ersten Platz. Internationaler Sieger ist jedoch die Grand Central Station in New York – mit insgesamt 67 Gleisen.

Groß, größer, am größten

Der Leipziger Hauptbahnhof ist mit 85.000 Quadratmetern nicht nur Deutschlands, sondern auch Europas flächenmäßig größter Kopfbahnhof. Auch in dieser Kategorie ist die Grand Central Station in New York mit 190.000 Quadratmetern allerdings wieder einmal größer. Im internationalen Vergleich siegt ein asiatischer Gigant, der Hongqiao-Bahnhof in Shanghai, mit einem Areal von 1,3 Millionen Quadratmetern.

Die verrücktesten Bahnhofsnamen

Ist das wirklich eine Haltestelle oder hat sich hier etwa jemand verschrieben? In einer Gemeinde in Wales steht der Zungenbrecher „Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch“ auf dem Bahnhofsschild und bereitet vielen Menschen Schwierigkeiten bei der Aussprache – gerade deshalb wurde dieser Ort zu einem echten Touristenmagnet. Auch in anderen Städten gibt es kuriose Haltestellen: Zum Beispiel die „Minami Aso Mizu No Umareru Sato Hakusui Kogen Station“ in Japan. In Toulouse können Reisende an dem „Place de Bagatelle“ ein- und aussteigen, in Naila in Oberfranken kann ins „Höllenthal“ gefahren werden und wer doch lieber an der Haltestelle „Frohe Zukunft“ aussteigen möchte, der muss nach Halle an der Saale reisen.

Mitten im Regenwald

Der größte Bahnhof Spaniens, der Atocha in Madrid, ist nicht nur von außen ein beeindruckender Anblick, sondern bietet vor allem im Inneren ein wahres Spektakel. Als der Bahnhof für den Hochgeschwindigkeitszug AVE ausgebaut wurde, verlieh man ihm gleichzeitig ein besonderes Ambiente und legte einen tropischen Garten an. Deshalb befindet sich nun – inmitten von Stahl und Glas – ein Gewächshaus mit Teichen. Dort sind Fische zu Hause, es gibt ein Schildkrötenbecken und über 260 verschiedene Pflanzenarten aus Amerika, Asien und Australien. Ein besonderer Ort zum Abschalten bei all der Hektik, die sonst an Bahnhöfen herrscht.

Über fromAtoB

fromAtoB ist die führende Online-Vergleichs- und Buchungsplattform für Züge, Flüge, Fernbusse und Mitfahrgelegenheiten in Deutschland. Anstatt als Nutzer die Verbindungen und Preise auf verschiedenen Webseiten mühsam zu vergleichen, übernimmt fromAtoB die Abfrage aller verfügbaren Verkehrsmittel in Echtzeit und bereitet diese übersichtlich auf – sortiert nach Kriterien wie günstigster Preis oder kürzeste Reisedauer. Bei Bahn- und vielen Fernbusverbindungen kann der Kunde den Vorteil der direkten Buchung nutzen und sein Ticket über die Website oder App von fromAtoB kaufen – einfach, schnell und kostenlos. https://www.fromatob.de/