Auf den Teller statt in den Müll – Sorat Insel-Hotel Regensburg kooperiert mit den Machern der App „Too Good To Go“

Foto: Frühstücksbüffet © unserekleinemaus auf Pixabay

(lifePR) ( Berlin, März 20 ). Das Sorat Insel-Hotel in Regensburg kooperiert seit März 2020 als eines der ersten Regensburger Hotels mit der App „Too Good To Go“. Damit will der Hotelbetrieb unnötige Lebensmittelverschwendung und überflüssigen Abfall im hoteleigenen Restaurant Brandner vermeiden. Mittels der gratis App wird überschüssiges Essen vom Sorat Frühstücksbuffet allen interessierten Regensburger Usern zu einem vergünstigten Preis angeboten. Die Kunden bestellen und bezahlen direkt über die App ihre Essensportion und holen sie zu den festgelegten Abholzeiten im Hotel selbst ab. Das Hotel legt das Zeitfenster für die Abholung fest, in der Regel ab 11:00 nach den offiziellen Frühstückszeiten für Hotelgäste. Zudem bestimmt das Hotel über den Inhalt der Portion, denn gerettet wird, was vom Sorat Frühstücksbuffet noch übrig ist. Der Kunde zahlt für eine Portion im Schnitt zwischen 2,50 bis 4,00 Euro. Eine intelligente Lösung für alle Seiten. Das Hotel muss wertvolle Lebensmittel nicht entsorgen und kann sich vor allem nachhaltig für eine bessere Umwelt engagieren. Die Besteller und Abholer wiederum können auf diese Weise eine leckere Mahlzeit zum kleinen Preis genießen und nachhaltig konsumieren. Der große Gewinner ist die Umwelt: Denn so werden wertvolle Ressourcen geschont.

„Insgesamt landen in Deutschland jährlich circa 12 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll“, sagt Robert Maier, Direktor im Sorat Insel-Hotel Regensburg. „Auch wenn wir als Hotel mit Gastronomieangebot seit Jahren Lebensmittelverschwendung vermeiden wollen und unseren Einkauf gut kalkulieren und planen, fallen bei uns überschüssige Speisen am Ende des Tages an. Die Geschäftsidee von „Too Good To Go“ hat uns überzeugt. Als Partner in der Hotellerie und Gastronomie bietet uns das „Too Good To Go“ Konzept eine passende wie ergänzende Lösung, überschüssige Speisen über die App zu verkaufen, um Lebensmittel zu retten und Abfallberge zu reduzieren. Zudem wird damit die Umwelt geschont und wir tragen unseren Teil zur Reduzierung des CO2 Ausstoßes bei“, erklärt Maier weiter.

Über das Unternehmen Too Good To Go

Das Unternehmen „Too Good To Go“ wurde 2015 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Über die Plattform können gastronomische Betriebe das überproduzierte Essen zu einem vergünstigten Preis an Selbstabholer anbieten. Das ist gut für die Betriebe, gut für die Kunden und gut für die Umwelt – eine Win-Win-Win-Situation. „Too Good To Go“ ist aktuell in 14 europäischen Ländern tätig, in denen insgesamt mehr als 20 Millionen Menschen die App bereits heruntergeladen haben. Laut Unternehmen wurden dabei europaweit bereits mehr als 31 Millionen Mahlzeiten gerettet. Zudem wird gemäß Unternehmensangaben inzwischen mehr als eine Mahlzeit pro Sekunde mittels der App gerettet. Im vergangenen Jahr bekam das Unternehmen den Bundespreis „Zu gut für die Tonne“ von der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Julia Klöckner, verliehen. Seit 2020 ist Too Good To Go B Corp zertifiziert. B Corp ist eine globale Bewegung von Unternehmen, die sich das Ziel gesetzt haben, die Welt zum Positiven zu verändern. Die App „Too Good To Go“  kann kostenfrei im Apple App Store oder bei Google Play heruntergeladen werden.