Come down: Von der Klimahöhle bis zum Klostergarten – Auszeit genießen an ungewöhnlichen Orten im Kulturland NRW

Foto: Kloster Dahlheim © neufal54 auf Pixabay
Foto: Kloster Dahlheim © neufal54 auf Pixabay

 
 
 

(lifePR) ( Düsseldorf, August 20 ). Unterirdische Seen entdecken, beim Malworkshop am Rande des Nationalparks abschalten oder im Klostergarten Ruhe finden – wer dem Trubel, Hektik und Stress im Alltag entfliehen möchte, muss gar nicht weit fahren. Zahlreiche Orte in Nordrhein-Westfalen bieten sich für eine kurze Auszeit abseits der großen Metropolen an:  Unter dem Motto „Kulturland NRW“ präsentiert Tourismus NRW rund 50 ungewöhnliche Reiseziele, bei denen man Kunst und Kultur in malerischer Umgebung genießen kann. Einige davon eignen sich besonders zum Entschleunigen:

Tapetenwechsel total bietet das Nationale Naturmonument Kluterthöhle in Ennepetal – ein beeindruckendes Naturschauspiel aus faszinierenden Seen, geheimnisvollen Gängen, versteinerten Lebewesen und sogar einem Korallenriff. Mit einer Durchschnittstemperatur um die 10 Grad ist die Höhle im Hochsommer ein beliebtes Refugium. Mehrmals im Jahr können die Besucher hier bei den „Höhlenklängen“ in ein wahres Klang-Meer abtauchen, das von Naturflöten, Gong und Klangschalen erzeugt wird.

Wer Ruhe und Besinnlichkeit sucht, findet im Kulturland NRW allein drei Klöster, die nicht nur landschaftlich wunderschön liegen, sondern auch spannende Einblicke in jahrhundertalte Klostergeschichte geben: Kloster Bentlage, eine der besterhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen Westfalens, bietet heute die Begegnung mit westfälischen Künstlern der Moderne von August Macke über Otto Modersohn bis zu Josef Albers. Die fast vollständig erhaltene Anlage von Kloster Dalheim beherbergt das einzige Landesmuseum für klösterliche Kulturgeschichte in Deutschland. Daneben zeugen die Dalheimer Klostergärten von der klösterlichen Gartenbaukunst im Mittelalter wie im Barock. Die Klosteranlage bildet zudem alljährlich am letzten Augustwochenende die beeindruckende Kulisse für den größten Klostermarkt Europas: Ordensbrüder und -schwestern aus rund 40 Abteien, Stiften und Klöstern bieten hier ihre Waren an. Ein Ort der Einkehr und Besinnung für jedermann ist Kloster Kamp mit seinem barocken Terrassengarten. Hier lädt das geistliche und kulturelle Zentrum mit Klostervesper, Meditation und Besinnungstagen zum Entschleunigen ein. Gegenüber der Klosterkirche hat mit dem Museum Kloster Kamp eine Schatzkammer ihren Platz gefunden, die die jahrhundertealte Geschichte der Abtei Kamp dokumentiert.

Neue Kunst in alten Mauern: In einem der ältesten Bauwerke der Eifel, der mittelalterlichen Burg Hengebach, befindet sich die Internationale Kunstakademie Heimbach. In den Ateliers lernen ambitionierte Laien und Profis, ihre Kreativität zu entfalten – lassen mitunter aber auch einfach mal den Blick über die kleine Eifelstadt, die Wälder und das idyllische Rurtal schweifen. Nur wenige Kilometer entfernt kann man auf eindrucksvolle Weise Geschichte erfahren und Natur intensiv erleben: Die ehemalige Ordensburg hoch über dem Nationalpark Eifel, mit der die Nazis einst ihre menschenverachtende Überheblichkeit demonstrierten, ist heute als Vogelsang IP Internationaler Platz ein malerisch gelegener Ort für Toleranz, Vielfalt und ein friedliches Miteinander. In einem der ehemaligen „Kameradschaftshäuser“, dem Gästehaus K 13, können Naturfreunde und Wanderer mit einem wunderschönen Ausblick und direkt an Eifelsteig und Wildnis-Trail gelegen Urlaub vom Alltag machen.

Zu kleinen Fluchten aus dem Alltag laden auch die Burgen und Schlösser im Kulturland ein: Burg Vischering in Lüdinghausen, eine der schönsten und besterhaltenen Wehranlagen aus dem Mittelalter, versetzt die Besucher mit höfischem Tanz in die Zeit fürstlicher Bankette.  Auf Schloss Moyland in Bedburg-Hau am Niederrhein können Besucher Hasen, Eisbären und andere Werke von Joseph Beuys bestaunen, im liebevoll angelegten Garten wandeln, an unzähligen Kräutern riechen oder über den prächtig blühenden Hortensien Taubenschwänzchen sirren sehen. Im LVR-Freilichtmuseum Lindlar weht einem der Duft von frischem Brot in die  Nase, wenn der historische Holzofen in der Bäckerei in Betrieb ist.  Am Kiosk ‚Gute Dinge‘ gibt es mit Lutscher-Tütchen, Brausetabletten, Lakritzpastillen oder weißen Mäusen eine Reise in die 1970er Jahre. Das LVR-Freilichtmuseum Kommern lässt u.a. das Rheinland der 1950er bis 1990er Jahre wieder aufleben. Hier kann man neben dem Landleben vor hundert Jahren ein Fertighaus aus dem Quelle-Katalog, die ersten Bungalows und die Notrufsäule, auch „Eiserner Schutzmann“ genannt, sehen.

Für alle Reiseziele im Kulturland NRW wurden sogenannte Kulturpäckchen gepackt. Diese enthalten weitere Tipps, was man im Umfeld der besonderen Reiseziele noch erleben, entdecken und genießen kann. Einen Überblick über alle Attraktionen im Kulturland NRW mit den entsprechenden Kulturpäckchen finden Sie unter: www.dein-NRW.de/kulturland