Bucket List für Naturliebhaber und Hobby-Geologen: Reisen entlang der schönsten UNESCO Natur-Erbestätten

Foto: Seychellen_Vallee de Mai_copyright SeyVillas
Foto: Seychellen_Vallee de Mai_copyright SeyVillas

 
 
 

München,  Juni 2019 (w&p) ― Was haben die Seychellen, Kroatien, Griechenland und die Schweiz gemeinsam? Sie alle stehen auf der Liste der UNESCO Welt-Naturerbenstätten und beheimaten einzigartige und besonders schützenswerte Naturphänomene. Ob eine Wohnmobiltour durch das kroatische Seenland, zum Ursprung der Alpen mit der Rhätischen Bahn oder zu den mystischen Felsnadeln von Meteora nach Griechenland – Wilde & Partner hat die sechs schönsten UNESCO Welt-Naturerbenstätten ausfindig gemacht.

 

Vallée de Mai: Der Garten Eden der Seychellen
Neben traumhaften Sandstränden hat die Natur auf den 115 Inseln der Seychellen viele weitere paradiesische Flecken geschaffen. Herzstück der Insel Praslin ist das Vallée de Mai, das einen Rest der ursprünglichen Palmenwälder der Seychellen beheimatet. In dem ursprünglichen, seit Jahrmillionen unberührten Dschungelgebiet folgen Besucher den Spuren der Urzeit und finden alle sechs hier endemisch vorkommenden Palmenarten. Den Titel UNESCO-Weltnaturerbe verdankt der mystisch anmutende Nationalpark der Coco de Mer, der hier beheimateten größten Nuss der Welt. Wer die Vielfalt der Seychellen entdecken und von Insel zu Insel reisen möchte, kann sich beim Spezialveranstalter SeyVillas online ein eigenes Inselhopping kombinieren – Beratung inklusive. Klick für Klick führt der Konfigurator auf seyvillas.com zum persönlichen Traumurlaub.

Nationalpark Plitvicer Seen: Naturphänomen im Herzen Kroatiens

Foto: McRent_Reisemobil_copyright Sunlight
Foto: McRent_Reisemobil_copyright Sunlight

Bereits seit 1979 sind die Plitvicer Seen als eines der ersten Naturdenkmäler weltweit Teil des UNESCO Welterbes geworden. Kristallklares Wasser, urwaldähnliche Wälder und seltene Tierarten locken Besucher aus aller Welt in den größten Nationalpark Kroatiens. McRent, Europas größte Wohnmobilvermietung, empfiehlt Reisenden im Wohnmobil die Reservierung eines Stellplatzes auf einem Campingplatz nahe des Parks. Der Campingplatz Korana beispielsweise liegt nur sechs Kilometer vom Parkeingang entfernt und verfügt über einen kleinen Supermarkt, ein Restaurant und großzügig angelegte Stellplätze. Ein kostenloser Shuttlebus bringt die Besucher täglich ab neun Uhr bequem in den Park.

Die Entstehung der Alpen begreifen: Die Schweizer Tektonikarena Sardona

Foto: Tektonikarena Sardona_copyright Gaudenz Danuser
Foto: Tektonikarena Sardona_copyright Gaudenz Danuser

Eine der aufregendsten Weltnaturerbe-Stätten aus geologischer Sicht ist die Tektonikarena Sardona. Hier sehen die Besucher das Ergebnis des Aufeinandertreffens der Kontinente Europa und Afrika vor Millionen vor Jahren. Durch das Überschieben von unterschiedlich alten Gesteinsmassen entstanden über einen schier unvorstellbar langen Zeitraum hinweg die Alpen in ihrer heutigen Form. Highlight ist die magische Linie der Glarner Hauptüberschiebung: Anhand einer schon weiten sichtbaren Kante wird deutlich, wie Millionen Jahre alte Gebirgsteile auf deutlich jüngere Steinschichten geschoben wurden. Wer den Schweiz-Trip gleich mit weiteren UNESCO-Highlights fortsetzen will, reist ab Graubünden mit der Rhätischen Bahn weiter. Die mehr als 100 Jahre alte Strecke zwischen Thusis und Tirano gilt als Paradestück der Bahnpionierzeit.

Zwischen Steinwüste und florierender Natur: der Nationalpark Teide auf Teneriffa

Foto: Teide Vulkan_copyright Saul Santos, hellocanaryislands
Foto: Teide Vulkan_copyright Saul Santos, hellocanaryislands

Der Teide-Nationalpark auf Teneriffa zählt seit 2007 zum UNESCO Weltnaturerbe. Mittelpunkt des größten Nationalparks der Kanarischen Inseln ist der seit 200 Jahren inaktive Vulkan Pico del Teide, der zugleich den Titel des höchsten Bergs Spaniens sowie des dritthöchsten Inselvulkans der Welt trägt. Er wurde aufgrund seiner geologischen Vielfalt, anhand derer man rund 3 Millionen Jahre in die Geschichte der Insel blicken kann, zum Naturerbe erklärt. Krater, Schlote, versteinerte Lavaflüsse und mehrfarbige Felsformationen charakterisieren die schroffe Steinwüste des vulkanischen Mittelpunkts, die in starkem Kontrast zur saftig-grün florierenden Vegetation des umliegenden Nationalparks steht.

Griechenland: Das Naturwunder Meteora-Felstürme

Foto: Meteora Felsen_copyright Visit Meteora
Foto: Meteora Felsen_copyright Visit Meteora

Griechenland gilt als eine der frühesten Hochkulturen der Weltgeschichte – deshalb  ist es auch kaum verwunderlich, dass die Naturerbestätte Meteora gleichzeitig auch zum Weltkulturerbe der UNESCO gezählt wird. Die weltweit einzigartige Form der Felsen von Meteora entstand  durch Erosion über mehrere Millionen Jahre hinweg. Mit der Zeit trugen Wind und Wetter die weicheren Gesteinsschichten ab – übrig blieben die bis zu 500 Meter hohen Felsnadeln. Der glatt geschliffene Sandstein schimmert je nach Lichteinfall in den unterschiedlichsten Farben und erscheint dadurch wie von einem anderen Planeten. Discover Greece empfiehlt, die Naturstätte bei einer der vielfältigen Touren zu erleben. Besonders die Klettertouren bieten eine unvergleichliche Perspektive auf das Naturspektakel.

Am höchstgelegenen Bahnhof Europas: Schweizer Jungfraujoch

Foto: Jungfraubahn_copyright Ameropa
Foto: Jungfraubahn_copyright Ameropa

Im wahrsten Sinne der Höhepunkt des UNESCO-Weltnaturerbes: Über den Dächern der Schweiz auf stolzen 3.466 Metern thront das Jungfraujoch. Als Teil des Welterbegebiets Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch inspirierte die Region mit ihren imposanten Gletschern, kristallklaren Bergseen und rauschenden Wasserfällen schon in der Renaissance zahlreiche Künstler und Dichter. Damals bekamen nur diejenigen das Naturschauspiel zu Gesicht, die den mühsamen Aufstieg wagten. Heute zieht es jedes Jahr abenteuerlustige Besucher an den Gebirgskamm. Möglich macht dies die geschichtsträchtige Jungfraubahn: 1912 in Betrieb genommen, fährt die elektrische Zahnradbahn fünf Mal täglich die höchstgelegene Bahnstation Europas auf 3.454 Metern über dem Meer an. Oben angekommen können Genießer mit dem Swiss Mountain Single Malt Whisky eine besondere Spezialität kosten. Durch seine Reifung in einer Eisgrotte auf dem Jungfraujoch bei minus vier Grad erlangt der Whisky sein außergewöhnlich vollmundiges Aroma. Nach dem Ausflug auf das Jungfraujoch geht es per Zug weiter nach Zermatt, wo schon der Gornergrat wartet. Von dort haben Reisende die beste Aussicht auf das Matterhorn mit seiner beliebten „Tobleronespitze“ sowie auf 29 weitere Viertausender. Wer den spektakulären Ausblick auf den Aletschgletscher genießen möchte, bucht die fünftägige Erlebnisreise „Schweizer Bergzauber“ von Ameropa. Diese Reise und weitere Schweiz-Angebote sind im aktuellen Katalog verfügbar.